
FraJuWa 2006
Franziskanische Jugendwallfahrt
Wer glaubt, ist nie allein!
Auf dem Weg mit Franz von Assisi
Zum 19. Mal luden die Franziskaner-Minoriten in Deutschland junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren ein zur "Franziskanischen Jugendwallfahrt". Das Treffen fand in diesem Jahr vom 06.-08. Oktober 2006 im Kloster Schwarzenberg statt.
Ein Vorbereitungsteam um Br. Josef Fischer, dem Verantwortlichen für die Veranstaltung, hatte ein Programm ausgearbeitet, das gemeinschaftliche Aspekte, franziskanische Spiritualität und „jugendliche" liturgische Formen berücksichtigte. Etwa 40 Jugendliche sind der Einladung gefolgt und kamen nach Schwarzenberg.
Nach der Begrüßung und einigen "Aufwärm-Spielen" gab es um 22.00 Uhr in der Wallfahrtskirche Maria Hilf einen meditativen Einstieg: Das Leben lernen, von einem der's gekonnt hat – Franz von Assisi. Der nächste Tag begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Hauskapelle und anschließend ging es in die Workshops: Die Teilnehmer konnten Berufungsfragen und –geschichten nachgehen, das eigene Gebetsleben betrachten und dafür neue Impulse bekommen, ein Tau schnitzen und einiges über seine Bedeutung erfahren oder einen Workshop zum Thema "Franz und Klara – Beziehung gestalten" besuchen. Nach dem Mittagessen war es Zeit für das Stationenspiel, mit dem versucht wurde, das Leben des hl. Franziskus aufgelockert mit vielen Spielen und Aufgaben zu erzählen. Nach einem gemeinsamen franziskanischen Abendlob und dem Abendessen war es höchste Zeit für die letzten Vorbereitungen für den Bunten Abend. Der Abend stand – spontan moderiert von einigen wortgewandten Teilnehmerinnen – unter dem Motto "Weltjugendtag 2008" und konnte eine illustre Gästeschar präsentieren… Uraufgeführt wurden dabei auch die originellen Werbefilmchen "Warum junge Männer Franziskaner-Minorit werden sollen", die die Teilnehmer beim Stationenspiel gefilmt hatten. Mit einer Polonaise ging es dann hinunter in den Klosterkeller zum gemütlichen Ausklang.
Am Sonntag heiß es dann schon wieder "Zimmer räumen!" und Koffer packen. Gemeinsam wurde am Morgen in der Hauskapelle ein Abschlussgottesdienst gefeiert und nach dem Mittagessen und den obligatorischen Abschiedsszenen ging es wieder in alle Himmelsrichtungen auseinander. Selbstverständlich nicht ohne Austausch von E-Mail-Adressen und Handy-Nummern oder der Zusage: "Auf Wiedersehen!"
Und so wird hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder eine Franziskanische Jugendwallfahrt stattfinden können, traditionell am 1. oder 2. Oktoberwochenende.
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