Franziskaner-Minoriten

Sommerzeltlager im Kloster Schönau 2007: 

Wir sollen die Menschen froh machen!
Die hl. Elisabeth von Thüringen



Zum zweiten Mal fand im Kloster Schönau ein Zeltlager für Kinder von 8-12 Jahren statt. Bereits im vergangenen Jahr lud Br. Andreas Murk mit seinem Team zum Sommerzeltlager ein. Heuer sind 36 Kinder der Einladung gefolgt, für vier Tage im Klostergarten zu zelten und das Leben der hl. Elisabeth von Thüringen zu erforschen.

Nach dem Zeltaufbau, einer Einführung in das Leben der hl. Elisabeth und dem Abendessen konnte das eben Gehörte im "Entdeckerspiel" geprüft werden. An zehn Stationen, die es im Gelände zu suchen galt, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer künstlerische, sportliche und geistige Talente zur Entfaltung bringen. Am nächsten Tag, nach Morgensport, Morgengebet und Frühstück machte sich die Zeltlagergruppezu einer kleinen Wanderung auf – im Anschluss daran wartete ein kleines Natur-Quiz. Nach dem Mittagessen aus der Klosterküche konnten sich die Kinder in der Mittagspause etwas austoben, bis es dann wieder ruhiger wurde und alle fleißig ihr Elisabeth-Heft ausmalten. Zwischendrin gab es einige Workshops: Burg bauen, Essen vorbereiten, Lieder üben. Denn am Abend sollte es ein großes Grillfest geben. Zuvor jedoch gab es noch einige Impulse zum Thema "Gemeinschaft" in der Wallfahrtskirche. Nach einigen Spielen und einer Nachtwanderung ging es dann ins Bett, oder besser gesagt in den Schlafsack.

Am nächsten Tag kam Besuch aus Würzburg: Br. Tobias Matheis, der Leiter der Würzburger Straßenambulanz, berichtete über seine Arbeit mit Obdachlosen und stellte eine Verbindung zum Wirken der hl. Elisabeth her. Aufmerksam folgten die Kinder seinen Erzählungen und konnten selbst einige Erlebnisse beitragen. Ein Highlight des Tages war die Pizza aus dem Holzbackofen zum Mittagessen. Außerdem wurde im Ofen dann noch frisches Brot gebacken. Den Rest des Tages verbrachten die Teilnehmer in verschiedenen Bastelgruppen: Die Ergebnisse sollten am Sonntag nach dem Gottesdienst verkauft werden, um mit dem Erlös die Arbeit der Straßenambulanz und die Jugendarbeit der Provinz St. Elisabeth zu unterstützen. Um etwas Ruhe in die aufgeweckte Kinderschar zu bringen, wurde am Abend ein Film gezeigt, der zum Thema Elisabeth ganz gut passte und eine gute Botschaft zu vermitteln hatte (Patch Adams).

Am Sonntagmorgen wurden nach dem Frühstück schnell die Sachen gepackt, letzte Vorbereitungen für den Basar getroffen und in einer Abschlussrunde konnten alle ihr persönliches Feedback zum Zeltlager geben. Die Eucharistie wurde mit den Eltern und vielen anderen Gottesdienstbesuchern in der Wallfahrtskirche Schönau gefeiert, wo der Guardian des Klosters, Br. Lukas Schwartz, besonders die Kinder begrüßte. Nach dem Gottesdienst gab es großen Andrang am Basar, wo die gebastelten Erzeugnisse verkauft wurden.




Beim Zeltaufbau helfen die Eltern zum Glück noch mit.




Br. Salvator aus dem Kloster Schönau zu Besuch beim Zeltlager.




Und hinaus zum Tor und auf zur Wanderung!




Welche Pflanze könnte das sein?




Ansturm aufs Mittagessen!




Entspannung am Nachmittag: Ausmalen des Elisabeth-Hefts.




Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?




Burg-Mal-Künstler.




Br. Tobias aus Würzburg stellt die Arbeit der Straßenambulanz vor.




Der Ofen wird geheizt...




...damit die Pizza zum Mittagessen auch pünktlich fertig wird!




Am Nachmittag wird für den Basar gebastelt.




Hier werden mit ruhiger Hand Blumentöpfe verziert.




Spiele mit dem Schwungtuch kommen immer gut an!




Und wer es etwas ruhiger mag: Mikado im Großformat.




Hier wird Johannisbeer-Marmelade gekocht.




Großer Andrang beim Rosen machen aus Marzipan.




Überschüssige Energie wird beim Sack-hüpfen verbraucht.




Abschlussgottesdienst am Sonntag in der Klosterkirche.




Die Kirche ist bis auf den letzten Platz gefüllt.




Und beim Basar geht es hinterher ganz schön turbulent zu!


Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!



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