In der Folgezeit, im 17. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, erholte sich die Provinz ein wenig, und durch die Neugründungen der Konvente Maihingen (1607), Heitersheim (1619), Wertenstein (1632), Schönau (1699) und Gerstorf (1737) wuchs die Provinz auf 21 Konvente an.
Diese Zeit war ferner geprägt durch häufige Visitationen der Ordensgeneräle und Provinziale; zum anderen machte sich die Ordensleitung frei von allen Einflüssen weltlicher Kräfte. Man legte Wert auf die Uniformität des Gewandes und suchte durch die neuen Konstitutionen von 1597 eine Vereinheitlichung des Ordens herbeizuführen. Durch Verbesserung der Ausbildung und Studien wollte man mehr den Erfordernissen der Zeit entsprechen, und schließlich sollte die Wahl der Provinziale auf nunmehr drei Jahre dem Geist des Ordens dienlicher sein.
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