Franziskaner-Minoriten
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Spiritualität des Franziskus - Franziskanische Spiritualität
Vortragsreihe von Br. Anselm Kraus OFMconv.



Unsere Mutter - Die Kirche

Fragen wir zuerst die Historiker. Ein Teil von ihnen glaubt, dass die Beziehungen des Franziskus zur Kirche schwierig, ja sogar dramatisch waren. Wer den Vorsatz fasst, "das Evangelium rein und schlicht" zu beobachten, kommt leicht in Konflikt mit dem konkreten Leben der Christen der eigenen Zeit. Schnell kommt einer dann in die Haltung der Opposition des Protests der Bitterkeit, der Aggression oder des Leidens.


Die Kirche des 13. Jahrhunderts

Hier kann nur skizzenhaft ein Bild der Kirche jener zeit aufgezeichnet werden. Es ist die Periode, in der sich die geistliche Macht des Papstes verdoppelt, da er auch die absolute weltliche Macht ergreift: Innozenz III. - es ist der Papst, mit dem Franziskus am meisten zu tun hatte - ist auch der Theoretiker der päpstlichen Gottesherrschaft, d. h. er versteht sich als Mittler zwischen Gott und dem König. Diese weltliche Macht schließt natürlich auch die Waffengewalt ein.

Zur Macht kam aufgrund der Feudalgesetze jener Zeit der Reichtum: Päpste, Kardinäle, Bischöfe, Äbte wurden oft aus dem Adel gewählt.

In der Gesellschaft gab es eine Vorherrschaft der Kleriker; sie kennen die lateinische Sprache, die Schrift, die Theologie, die Tradition, das Recht und die schönen Künste. Kurz: Sie sind die Gelehrten, die zusammen mit dem Kaufleuten die Elite darstellen.

Im Gegensatz dazu steht die Armut des niederen Klerus, besonders auf dem Land und in der Umgebung der Städte. Es ist eine intellektuelle Armut, da diese Kleriker nur eine geringe Ausbildung haben. Sie stehen wirtschaftlich schlecht da und haben ein niedriges moralisches Niveau. Häufig pflegten sie ein eheähnliches Verhältnis, waren geldgierig und käuflich (Simonie) und gingen mit den heiligen Dingen nachlässig und ehrfurchtslos um.

Um das Jahr 1150 begann vor allem in Südfrankreich und in Norditalien eine Bewegung im Volk, die in mehr oder weniger massiver Opposition zur Kirche stand. Sie hatte verschiedene Gesichter. Entweder sie trug den Mantel der Irrlehre der Katarer oder Albingenser oder die Form einer Laienbewegung, die sich am Evangelium orientierte, wie die des Petrus Waldes, der Armen von Lyon, der Patarer von Mailand oder der Humiliaten. Sie alle verkörpern schon lange vor Franziskus eine Sehnsucht nach der Armut und der Einfachheit des Evangeliums. Dazu gehört die Wanderpredigt, die Aufhebung des Unterschieds zwischen Klerikern und Laien und der laute oder leise Protest gegen die kirchlichen Missbräuche. Einige dieser Bewegungen blieben in der Kirche, andere trennten sich offen von ihr. Sie erlagen der ewigen Versuchung der "Reinen", nämlich die Gültigkeit der Sakramente zu leugnen, die von unwürdigen Priestern gespendet werden.


Die neue Lebensform des Franziskus als Herausforderung für die Kirche

Auch wenn Franziskus keineswegs die Kirche kritisieren wollte, so brachten ihn die besonderen Kennzeichen seiner Lebensform doch in Gegensatz zum üblichen kirchlichen Verhalten und Denken:

- Seine radikale Armut stand im Gegensatz zu den Reichtümern der Kirche und ihrer Würdenträger.
- Sein Entschluss Minderbruder zu sein und zu dienen war eine Anfrage an die Macht und die politische Herrschaft.
- Sein ausdrücklich waffenloser Missionseinsatz stand im Gegensatz zur Politik der Stärke der Kreuzfahrer.
- Sein Mut, als einfacher, ungebildeter Laie zu predigen, erweckte den Eindruck, als wolle er eine traditionelle Aufgabe der Bischöfe und Priester an sich reißen.
- Seine Art, das Gemeinschaftsleben in der Form einer Brüderschaft zu konzipieren, in der alle sozial gleich sind, war Sprengstoff für die hierarchische und feudale Ordnung jener Zeit. Die vertikale, feudale Gesellschaftsordnung war wie eine Pyramide der Stände und Verpflichtungen von oben nach unten strukturiert: Da war der Adel, der Klerus, die Bürgerschaft, das einfache Volk. Das Gemeinschaftsmodell des Franziskus hatte eine horizontale Struktur, bei dem der ursprüngliche soziale Unterschied (reich oder arm) aufgehoben ist: es stützt sich auf gemeinsame Überzeugungen und auf das Beziehungsverhältnis von Autorität und Gehorsam.

Im Grunde hat Franziskus hier auf die evangelischen Bewegungen zurückgegriffen, die schon vor ihm begonnen hatten. Auch Gedanken der sozialen Bewegungen in den Kommunen fanden bei ihm Anklang. Letztlich begründet er alles mit dem Evangelium. Die ungeheuer erfolgreiche Entwicklung seiner Gründung im Herzen Italiens und in unmittelbarer Nähe des päpstlichen Roms war eine wortlose Herausforderung an die Kirche seiner Zeit.


Hat die Kirche Franziskus vereinnahmt?
Es ist eine geschichtliche Tatsache, dass die Entwicklung der franziskanischen Bewegung nicht ohne Probleme verlief. Franziskus musste kämpfen und gelegentlich auch Zugeständnisse machen. Aber viel häufiger zeigt er Unnachgiebigkeit, um die Reinheit seines Charismas zu bewahren. Schon zu Lebzeiten des Franziskus gab es harmonische Entwicklungen aber auch Brüche:

- Vom Armutsstil, der sich in Bretter-Hütten zeigte, ging man schnell über zu gemauerten Niederlassungen.
- Von dem Vorsatz, in Unsicherheit zu leben, ging man schnell dazu über, am päpstlichen Hof Privilegien einzuholen, die es erlaubten, in den Bischofsstand befördert zu werden. Gerne nahm man auch sichere Wohnsitze von Städten an, die diese bereitwillig zur Verfügung stellten, sich aber das Eigentumsrecht reservierten.
- Das Ideal des Minderseins musste häufig der Übernahme von Aufgaben und einflussreichen Stellungen weichen. Natürlich tat man dies gewöhnlich wegen der "guten Sache".
- Wie sollte das Ideal der Einfachheit dem massivem Einfluss der Kleriker im Orden widerstehen? Die Predigt gewann damals im Vergleich zu Handarbeit die Oberhand; man stürzte sich auf die Studien, um die gediegene Predigt zu sichern und der Ausbreitung der Irrlehren widerstehen zu können.
- Die frische Art, die dichterische Begeisterung und die Spontaneität, die die Regeln des Franziskus kennzeichneten, konnten nur schwer vor den Rechtsgelehrten bestehen. Die Juristen zogen eine Regelordnung vor, die mehr den guten, alten, bewährten Mönchsregeln entsprach.

Offen bleibt die Frage, wer die Verantwortung für diese Entwicklung hat. Einige Historiker sagen, es war die römische Kirche, die den freien Vogel in den Käfig sperrte. Sie habe unaufhörlich moralischen und juristischen Druck auf Franziskus ausgeübt, um die Härte seines radikalen Lebens abzumildern. Auch habe sie geglaubt, seine Bewegung auf der apostolischen Linie der großen päpstlichen Reform des IV. Laterankonzils von 1215 einsetzen zu können.

Andere sagen, es waren die Brüder selber, die Druck auf Franziskus ausübten, um die Bewegung in sichere Bahnen zu lenken. Es ist nicht möglich, von zwölf Brüdern auf 5.000 Brüder in der Zeitspanne von zehn Jahren zu gehen (vielleicht waren es beim Tod des Franziskus 10.000 Brüder), in ganz Europa und bis ins Heilige Land verbreitet zu sein, ohne das Aussehen zu ändern, ohne Krisen zu meistem und ohne feste Strukturen zu schaffen, wie eine große Institution der Kirche sie braucht. In diesem Fall hat die Kirche (von Rom) mehr die Rolle einer Beraterin und Mittlerin gespielt und vermutlich ist es ihr zu verdanken, dass die franziskanische Bewegung sich nicht auflöste.

Ganz gleich wie die Dinge auch verliefen: Man kann nicht schließen dass Franziskus und die Kirche in allem und jedem den gleichen Weg gingen. Man stößt auf folgendes Paradox: Menschlich gesprochen musste die Beziehung des Franziskus zur Kirche seiner Zeit schlecht verlaufen, weil der Kontrast zu stark war. Doch es kam anders. Gott hatte seine Hand im Spiel.

Bei Franziskus, besonders in seinen Schriften, treffen wir auf seinen festen und geradezu kämpferisch vorgetragenen Willen, mit der offiziellen Kirche seiner Zeit in völliger Einheit zu leben. Er scheint wie besessen zu sein von diesem Wunsch. Es ist nicht nur der Entschluss, in der Kirche zu bleiben, sondern der feste Wille "allezeit den Füßen dieser heiligen Kirche untertan und unterworfen" zu leben.

Es ist sicher hilfreich, die Stellen aus den franziskanischen Quellenschriften aufzulisten, die von der Kirchlichkeit des Franziskus sprechen.

Beginnen wir mit dem Testament von Siena, welches Franziskus sechs Monate vor seinem Tod verfasste: "Weil ich wegen der Schwäche und der Schmerzen der Krankheit nicht sprechen kann, tue ich kurz in diesen drei Worten meinen Brüdern meinen Willen kund, nämlich: Dass sie sich zum Zeichen des Gedenkens an meinen Segen und an mein Vermächtnis immer gegenseitig lieben; dass sie immer unsere heilige Herrin Armut lieben und beobachten sollen; und dass sie immer den Prälaten und Klerikern der heiligen Mutter Kirche treu und untergeben sein sollen." (Test 2-5)

Liebe, Armut und kindliche Verehrung für die Kirche - all dies steht für Franziskus in einer Reihe und hat für ihn das gleiche Gewicht.

Aber diese völlige Unterwerfung unter die Kirche war schon vorgesehen, vorgeschrieben und auch rechtlich festgelegt in der Regel von 1223: "Bruder Franziskus verspricht Gehorsam und Ehrerbietung dem Herrn Papst Honorius und seinen rechtmäßigen Nachfolgern sowie der Römischen Kirche." (BReg 1,2) Franziskus geht jedoch noch weiter: "Außerdem befehle ich den Ministern im Gehorsam, vom Herrn Papst einen aus den Kardinälen der heiligen römischen Kirche zu erbitten, der diese Brüderschaft lenke, in Schutz und in Zucht nehme, auf dass wir, allezeit den Füßen dieser heiligen Kirche untertan und unterworfen, feststehen im katholischen Glauben, die Armut und Demut und das heilige Evangelium unseres Herrn Jesus Christus beobachten, was wir fest versprochen haben." (BReg 12,3 u. 4)

Alles, was den katholischen Glauben und die Sakramente betrifft, erhält durch Franziskus eine besondere Aufmerksamkeit: "Die Minister aber sollen sie sorgfältig über den katholischen Glauben und die Sakramente der Kirche prüfen. Und wenn sie dies alles glauben und es treu bekennen und bis ans Ende unverbrüchlich daran festhalten wollen […]" dann können sie sie in den Orden aufnehmen. (BReg 2,2 u. 3)

In der früheren Fassung, nämlich in der Nichtbullierten Regel von 1221, geht diese Wachsamkeit geradezu ans Herz: "Alle Brüder sollen katholisch sein, katholisch leben und reden. Wenn aber einer in Wort oder Werk vom katholischen Glauben und Leben abirren sollte und sich nicht bessern würde, soll er aus unserer Brüderschaft gänzlich ausgestoßen werden." (NbReg 19,1 u.2) Hier ist zu beachten, dass es um Brüder mit Gelübden geht. Ausschluss aus der Gemeinschaft - für Franziskus die schwerste Strafe.

Streng ist die Wachsamkeit auch bei Fragen der Liturgie. "Die Kleriker sollen das Göttliche Offizium nach der Anordnung der heiligen Kirche von Rom verrichten […]." (BReg 3,1) Geradezu erbarmungslos klingt eine andere Strafandrohung: „Und sollten sich solche finden, dass sie das Offizium (Stundengebet) nicht der Regel gemäß hielten und auf andere Weise verändern wollten oder nicht katholisch wären - alle Brüder, wo immer sie sind, sollen im Gehorsam gehalten sein, einen solchen, wo immer sie ihn finden, dem nächsten Kustos jenes Ortes, wo sie ihn gefunden haben, vorzuführen. Und der Kustos sei streng im Gehorsam verpflichtet, ihn bei Tag und bei Nacht wie einen Gefangenen scharf zu bewachen, so dass er seinen Händen nicht entrissen werden kann, bis er ihn in eigener Person den Händen seines Ministers übergibt. Und der Minister sei streng im Gehorsam verpflichtet, ihn durch solche Brüder zu schicken, dass sie ihn bei Tag und Nacht wie einen Gefangenen bewachen, bis sie ihn vor den Herrn von Ostia [Kardinal] geführt haben, welcher der Herr, Beschützer und Verbesserer der ganzen Brüderschaft ist." (Test 30-33)

Hier steht ein leidenschaftlicher Franziskus vor uns, den wir in dieser Art wohl kaum kennen.

Es darf nicht verwundern, wenn die Feier der Eucharistie "nach der Vorschrift der heiligen Kirche" (BrOrd 30) geschehen muss.

Franziskus macht sich die Mühe, einen Brief an alle Kleriker zu schreiben, in dem er sich über den Mangel an Ehrfurcht beklagt, den diese gegenüber heiligen Gegenständen wie Ziborien, Kelchen, Korporalen, Altartüchern und liturgischen Büchern an den Tag legen. Und er fährt fort: "Und wir wissen, dass wir dies alles [ehrfürchtigen Umgang mit den eucharistischen Zeichen und dem göttlichen Wort] vor allem anderen beobachten müssen nach den Geboten des Herrn und den Bestimmungen der heiligen Mutter Kirche." (BrKl 13)

Auch den Dienern der Kirche, Priestern und Klerikern gegenüber pflegt Franziskus Respekt und tiefe Verehrung. In seinem Testament schreibt er: "Danach gab und gibt mir der Herr einen so großen Glauben zu den Priestern, die nach der Vorschrift der heiligen Römischen Kirche leben, wegen ihrer Weihe, dass ich, wenn sie mich verfolgen würden, bei ihnen Zuflucht suchen will. Und wenn ich so große Weisheit hätte, wie Salomon sie gehabt hat, und fände armselige Priester dieser Welt - in den Pfarreien, wo sie weilen, will ich nicht gegen ihren Willen predigen. Und diese und alle anderen will ich fürchten, lieben und ehren, wie meine Herren." (BrKl 6-9)

"Und alle Kleriker und alle Ordensleute sollen wir als Herren betrachten in den Dingen, die das Heil der Seele angehen und nicht von unserem Orden abweichen. Und ihrer Weihe und ihrem Amt und Dienst wollen wir im Herrn Ehrfurcht erweisen." (NbReg 19,3)

"Selig der Knecht, der Vertrauen hegt zu den Klerikern, die recht nach der Vorschrift der Römischen Kirche leben. Und wehe jenen, die diese verachten. Denn mögen sie auch Sünder sein, so darf doch niemand über sie urteilen, weil der Herr sich ganz allein vorbehält, über sie das Urteil zu fällen." (Erm 26,1 u. 2)

Warum hat Franziskus diesen Eifer und diese Beharrlichkeit im Gehorsam gegenüber der Kirche? Warum hat er diesen Respekt vor den kirchlichen Amtsträgern? Warum hält er sich peinlich genau an die Regeln der Kirche seiner Zeit?

Franziskus hat sicher die Gefahr einer Kirchenspaltung und der Irrlehre vor Augen. Franziskus wusste wohl gut Bescheid über den Schaden, den die Irrlehre der Albingenser unter den Christen anrichtete. Die Stadt Spoleto hatte zu seiner Zeit einen Bischof aus dem Bereich der Katharer. Eine religiöse Gemeinschaft, die stark anwuchs und die Umkehr auf ihre Fahnen geschrieben hatte, war nicht sicher, in den Strudel des Protestes zu geraten. Für Franziskus gibt es nur eine sichere Zuflucht: die Kirche. Sie ist für ihn Wächterin des echten Glaubens und Garantin der Liturgie. Franziskus wollte angesichts der häretischen Zeitströmungen in diesem Punkt von Anfang an klare Verhältnisse schaffen. Nur so ist seine Unruhe und seine Leidenschaft in dieser Frage zu erklären.

Franziskus fand viele gute Amtsträger der Kirche. Dazu gehört der Priester von San Damiano und jener von Portiunkula; ferner Guido, der Bischof von Assisi, der sein Freund war und sicher auch anfangs sein geistlicher Berater. Er blieb sein Beschützer bis zum Ende. Es war Guido, der ihn in Rom bei Kardinal Johannes von St. Paul die Türen öffnete. Dieser ebnete dann den Weg zum Papst und Kardinalkollegium.

Papst Innozenz III. war sicher nicht nur ein eindrucksvoller Herrscher, er war auch eine große geistliche Gestalt. Zwar war er anfangs dem Franziskus gegenüber vorsichtig und genehmigte seine Lebensregel nur mündlich, aber sechs Jahre später lud er ihn zum IV. Laterankonzil ein und bestätigte ihn öffentlich.

Kardinal Hugolin war ein Freund des Franziskus und verfolgte die franziskanische Gründung aus der Nähe. Wie bei allen herzlichen Beziehungen gab es auch Diskussionen, aber das kindliche Vertrauen blieb ihm erhalten. Auch das Vertrauen des Kardinals und späteren Papstes zu Franziskus war groß. Dieser Papst war es auch, der ihn schon zwei Jahre nach seinem Tod heilig sprach.

Franziskus kannte sicher auch sein Grenzen und spürte, dass er die Kirche als Mutter für sein Werk nötig hatte. Von seinem Temperament her war er eher einer, der fasziniert als einer der organisiert; eher ein Dichter, als ein Gesetzgeber.

Vielleicht war die Kirche für Franziskus auch so etwas wie ein Elternersatz. Keiner der Biographen spricht nach dem Prozess vor dem Bischof, in dem Franziskus in aller Öffentlichkeit auf sein Erbe verzichtete und sogar öffentlich dem Vater die Kleider zurückgab, mehr von seinen Eltern.


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