Br. Wilhelm M. Weber
Br. Wilhelm Weber ist Sakristan an der Wallfahrtskirche in Maria Eck. Das heißt zunächst einmal, dass er - wie jeder andere Mesner auch - dafür verantwortlich ist, dass für den Gottesdienst alles vorbereitet ist. Vor allem an Wochenenden, wenn mehrere Wallfahrtsgruppen auf den Berg kommen, ist da einiges zu tun.
Natürlich ist Br. Wilhelm auch für das Reinigen der Kirche zuständig, für das Nachfüllen der Opferlichte, die von vielen Pilgern angezündet werden, und je nach Jahreszeit warten auf ihn noch zusätzliche Aufgaben: Im Herbst muss das Gelände vom Laub frei gehalten werden und im Winter muss er irgendwie die Unmengen Schnee in den Griff bekommen.
Seit Herbst 2004 ist Br. Wilhelm außerdem noch offizieller Aufzugswart: Um Behinderten und älteren Menschen den Zugang zur Wallfahrtskirche zu erleichtern wurde in Maria Eck ein Aufzug gebaut - und wenn der einmal nicht funktionieren sollte, wird zunächst Br. Wilhelm alarmiert.
Ein wichtiges Anliegen ist Br. Wilhelm das Ansprechbarsein in der Wallfahrtskirche: So verbringt er einen Großteil des Tages rund um den "Kirchenhügel". Für viele Pilger und Touristen ist er ein willkommener Gesprächspartner, der gerne seine Lebenserfahrungen weiter gibt - oder eben auch Informationen zur Wallfahrtskirche und zum Ort Maria Eck.
Leben in der Nachfolge des hl. Franziskus heißt für mich:
Mich auf einen abenteuerlichen Weg zu machen, ohne dabei die eigenen Grenzen, Schwächen, Fähigkeiten und Sehnsüchte zu ignorieren, aber dennoch voll Vertrauen Leben zu wagen, als Antwort auf die erfahrene und geglaubte Liebe Gottes.
Ganz wichtig in meinem Glaubensleben ist mir:
Täglich - ja immer! - neu anfangen zu können, gerade nach Niederlagen oder Konflikten.
Mit Blick auf den Herrn Jesus Christus, als die entscheidende Mitte, mich vor allem im Gebet, sei es das persönliche oder das gemeinschaftliche Stundengebet, neu auszurichten. Ein Mitbruder formuliert es kurz: Angeschlossensein am Energienetz Gottes.
Das gibt mir Kraft:
Dieses Energienetz Gottes erfahreichkonkret in der täglichen Eucharistiefeier – für mich eine Quelle der Freude und Kraft. Kommunizieren heißt dann konsequenterweise: im Alltag ausgerichtet zu sein auf das Du, wie Paulus es meint, wenn er im Brief an die Römer schreibt: Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.
Auf den franziskanischen Weg habe ich mich gemacht, weil...
ich nicht als Einzelgänger und Einzelkämpfer Christ sein wollte. Auf der Suche nach Gemeinschaft von Gleichgesinnten bin ich über die KIM-Bewegung zum Franziskaner-Minoriten-Orden gestoßen.
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