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Spiritualität des Franziskus - Franziskanische Spiritualität
Vortragsreihe von Br. Anselm Kraus OFMconv.



Schule des franziskanischen Gebetes

Wie eine Gesamtdarstellung des Beters Franziskus von Assisi klingt der Bericht des Thomas von Celano: "Über alles jedoch hegte er den Wunsch, aufgelöst zu werden und bei Christus zu ein. Daher ging sein höchstes Streben dahin, von allem, was in der Welt ist, losgeschält zu sein, damit die heitere Ruhe seines Geistes auch nicht eine Stunde lang durch Berührung mit etwas, was nur Staub ist, gestört werde. Gegen jeden Lärm von außen machte er sich unempfindlich, zügelte mit ganzer innerster Kraft und überall seine äußeren Sinne, beherrschte seine Gemütsbewegungen, um für Gott allein frei zu sein. In Felsenklüften nistete er und in Steinhöhlen war sein Aufenthalt. Er wählte deshalb häufig einsame Orte, um seine Sinne ganz auf Gott richten zu können. Doch verdross es ihn nicht, wenn er einen günstigen Zeitpunkt kommen sah, sich mit Geschäften zu befassen und sich mit Freuden dem Heile des Nächsten zu widmen. Sein, sicherster Hafen war das Gebet. Dieses aber dauerte nicht: nur einen kurzen Augenblick, war nicht eitel oder vermessen, sondern währte lange Zeit, war voll Hingabe und wohlgefällig ob der Demut. Wenn er am Abend mit dem Gebete begann, konnte er es kaum am Morgen beschließen. Beim Gehen und Sitzen, beim Essen und Trinken war er dem Gebete hingegeben. In einsamen und verlassenen Kirchen brachte er oft allein die Nacht im Gebete und hier überwand er unter dem Schutz der göttlichen Gnade viele Schrecknisse und viele Beängstigungen.der Seele." (1 Cel 71)
Das Leben des Franziskus von Assisi ist eine unerschöpfliche Quelle für Werte und Haltungen. Jedes Jahrhundert hat aus der Botschaft des Franziskus eine besondere Haltung betont. In unserer Zeit richtet sich die Aufmerksamkeit auf sein Gebetsleben.
Um Bausteine für das Gebetsleben des Franziskus zu finden, befragen wir die Dreigefährtenlegende, d.h. den Bruder Leo, Bruder Rufino und Bruder Angelo, die mit seinem Leben besonders vertraut sind. Die Dreigefährten wissen zu erzählen: "Einen aber von seinen Gefährten, der gut war und den er sehr geliebt hatte, nahm er mit sich an abgelegene Orte und erzählte ihm, dass er einen großen, kostbaren Schatz gefunden habe… Oft aber führte ihn Franziskus zu einer Grotte nahe bei Assisi. Dort trat er allein ein, während er den um den Besitz des Schatzes besorgten Gefährten draußen zurückließ; dabei wurde er von einem ganz neuen und einzig artigen Geist durchströmt und betete zum Vater im Verborgenen. Er wünschte, niemand solle wissen, was er drinnen tue, außer Gott allein, den er beharrlich um Rat fragte, wie er den himmlischen Schatz erwerben könne." (3 Gef, Kap IV, 12).


I. Wo beten?

Bewusster Rückzug
Franziskus zieht sich bewusst zurück, um zur inneren Ruhe zu kommen und um sein Sinnen ungestört auf Gott richten zu können. Dabei kennt Franziskus den äußeren Rückzug in Wälder, Felsenklüfte, Steinhöhlen, verlassene und einsame Kirchen und Kapellen. "Immer suchte er einen verborgenen Ort auf, wo er nicht nur mit seinem Geist, sondern auch mit seiner leiblichen Haltung auf Gott hingerichtet sein konnte." (2 Cel 94)
Die Kammer mit der verschlossenen Tür ist für Franziskus eine Grotte oder der Schoß der "Mutter Erde". Dort sucht er Zugang zu seinem Herzen, wo er den himmlischen Schatz verborgen weiß. In seinem Gebet bestürmt Franziskus nicht den Herrn um ein Gut dieser Welt, z.B. Gesundheit oder Reichtum oder Macht oder Erfolg. Er will vielmehr den himmlischen Schatz. Offensichtlich lebt er die Weisung Jesu, der sagt, mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß und kaufte den Acker (vgl. Mt 13, 44).
Franziskus sucht den himmlischen Schatz im Geheimnis einer Grotte und in der Tiefe seines Herzens. Dies macht ihn so froh, dass er gerne alles verschenkt, um diesen "Acker" zu erwerben

Im Schutz der Höhle
Die Biographen des Franziskus berichten oft davon, wie Franziskus sich in den Schoß der Mutter Erde (in Höhlen) zurückzieht. Auch vor dem väterlichen Zorn flieht er in eine verborgene Höhle (3 Gef, Kap 6, 16). "Immer betete er im Verborgenen, aufgelöst in Tränen, der Herr möge ihn befreien von der schlimmen Verfolgung und seine frommen Wünsche mit gütiger Geneigtheit erfüllen." (ebd.) Sein Umkehrweg zeigt die verborgene Kraft, die ihm aus dem Gebet in der Stille zuwächst. Das Geheimnis der Höhle beschützt das Geheimnis seines Gebetes. Hören wir einen seiner Biographen. "Immer suchte er einen verborgenen Ort auf, wo er nicht nur mit seinem Geist, sondern auch mit allen seinen Gliedern auf Gott hingerichtet sein konnte." (2 Cel 94)
In lebendiger Erinnerung sind die Einsiedeleien, in denen Franziskus dieses Gebet pflegte: Die Carceri, Greccio, Fonte Colombo, La Verna, Le Celle bei Cortona und Poggio Bustone im Rietital, um nur die berühmtesten zu nennen; die Wälder, Berghöhlen und die Insel im Trasimener See, die noch völlig unbewohnt war.
Franziskus suchte das Geheimnis seines Gebetes zu schützen. Man sollte nicht merken, wie er vom Herrn ergriffen wurde. Sogar im engen Raum eines Schiffes habe er mitten unter den vielen Leuten unbeobachtet gebetet. Er kann aus seinem Mantel eine kleine Zelle machen und - wenn er keinen Mantel bei sich hat - bedeckt er wenigstens mit dem Ärmel das Gesicht, um seine Begegnung mit dem hohen Gast nicht preiszugeben. Wenn er schließlich gar nichts von dem tun konnte, machte er aus seinem Herzen einen Tempel (vgl. 2 Cel 94).
Der hl. Bonaventura berichtet: Das Gebet war sein Schutz bei der äußeren Tätigkeit, weil er bei allem, was er tat, nicht auf die eigenen Kräfte baute, sondern auf Gottes Güte. "Denn ob er ging oder saß, im Kloster oder außerhalb des Klosters weilte, arbeitete oder sich erholte, immer war er so sehr dem Gebet hingegeben, dass Leib und Seele, ja all seine Tätigkeit und Zeit dem Gebete gewidmet erschienen." (Bonaventura Leg. maior, Kap 10)
Der äußere Rückzug genügt dem Franziskus nicht. Es kommt ihm auch auf das innere Zurückziehen in den Tempel des Herzens an.

Wir haben unsere Zelle bei uns
Das Bild des jungen Franziskus, der seine Kleider abgelegt, die Hände gefaltet hat und von den Bewohnern von Assisi angestarrt wird, ist durch den Maler Giotto durch die Jahrhunderte lebendig geblieben. Es ist die Erinnerung an den Mann, der selber zum Gebet geworden ist. Das Gebet ist das Band, das bei Franziskus Leib und Seele verbindet. Seinen Brüdern, die sich wie er, mitten im Lärm und in der Hektik der Welt bei Gott zu Hause wissen sollten, sagte er: "Wenn ihr auf Wanderschaft seid, so sei euer Wandel so ehrenwert, als ob ihr in einer Einsiedelei oder einer Zelle geblieben wäret. Denn wo immer wir auch sind und gehen, haben wir die Zelle bei uns. Denn Bruder Leib ist unsere Zelle, und die Seele ist die Einsiedlerin, die zum Gebet und zur Meditation darin weilt. Wenn daher die Seele nicht in der Ruhe und Einsamkeit ihrer Zelle bleibt, nützt eine religiöse, von Hand gemachte Zelle wenig." (Leg. Per. 80) Die alten Mönche zogen aus der Welt aus, um in der Wüste zu leben. Franziskus wohnt in der Welt, wie ein Eremit in seiner Zelle: Sein Körper ist die Zelle, die Seele ist die Einsiedlerin, die darin wohnt. So hat er immer die Zelle, in der er beten und meditieren kann, bei sich.
"Er war bestrebt, Jesus Christus im inneren Menschen zu bergen, und verbarg die Perle, die er um den Kaufpreis all seiner Habe zu erwerben wünschte, vor den Augen der Spötter." (3 Gef 8)
Noch ein praktischer Hinweis zu der Frage, wo bete ich? Natürlich kann ich überall beten. Trotzdem ist es sehr hilfreich, einen Ort zu suchen, an dem ich leichter zur Ruhe komme und der mich zum Beten anregt. Hilfreich ist auch eine Gebetsecke im Zimmer, wo ich allein bin. Das schlichte Zubehör, besteht aus einer Decke, einem Bild (Kreuz oder Ikone), das einen anspricht, einer Kerze, einem festen Polster oder einem Meditationsschemel, um gut und entspannt sitzen zu können. Ein solch persönlich gestalteter Platz lädt zum regelmäßigen Gebet ein. Nicht jeder findet einen Bereich ohne Störung und Lärm. Wenn man sich etwas in diese Geräusche hineinhorcht und sie wahrnimmt, ihnen zunächst die Aufmerksamkeit schenkt und sie schlicht registriert, kann man sich dann dem Gebet zuwenden ,und sie müssen nicht mehr ablenken. Wichtig ist, dass man nicht innerlich gegen sie kämpft, sondern sie einfach registriert und stehen lässt. Im Raum darf es nicht zu kalt sein, aber auch nicht zu warm.


II. Wie beten?

Wir Menschen sind immer gefährdet, Egoisten zu sein, uns selber anzubeten und Sklaven unseres Körpers zu sein. Dies kannte .auch Franziskus. Doch nach seinem Umkehrweg gewinnt er wieder die ursprüngliche Menschenwürde. Franziskus ist sich bewusst, und er gibt es auch an seine Brüder weiter, dass die ursprüngliche Würde des Menschen darin besteht, nach dem Bild und Gleichnis Christi geschaffen zu sein. "Bedenke, o Mensch, in welch erhabene Würde Gott der Herr dich eingesetzt hat, da er dich dem Leibe nach zum Bilde seines geliebten Sohnes und dem Geiste nach zu seinem eigenen Gleichnis erschaffen und gestaltet hat." (Erm5). Wer jedoch die Schriften des Franziskus liest und vor allem dessen Verhalten seinem Leib gegenüber, wird auf eine gewisse Härte stoßen. Manchmal behandelte Franziskus seinen Leib wie einen Feind. Als er dann krank wird und er infolge der Schmerzen Arzneien nehmen muss, macht er sich Sorge, er könne allzu nachsichtig mit seinem Leib umgehen. Deshalb fragte er eines Tages einen Bruder: "Was meinst du, liebster Bruder, ich bekomme häufig Gewissensbisse wegen der Sorge um meinen Leib..." Der Bruder antwortete: "Sag mir Vater, wenn du mich wert hältst, mit welcher Sorgfalt hat dein Leib, so lange er noch konnte, deinen Befehlen gehorcht?" Darauf antwortet Franziskus: "Ich muss ihm das Zeugnis ausstellen, mein Sohn, dass er in allem gehorsam war, in nichts sich, geschont, sondern gleichsam Hals über Kopf alle Aufträge ausführte. Keine Anstrengung scheute er, keiner Unbill wich er aus, wenn er nur die Befehle ausführen konnte. Darin stimmen wir, er und ich, vollkommen überein, dass wir ohne jegliches Widerstreben Christus, dem Herrn, dienten." (2 Cel 210 u. 211)
Wer könnte seinem Leib bzw. sich selbst ein solches Zeugnis für das Zusammenwirken mit dem Herrn ausstellen?
Endlich kann Franziskus achtsam mit seinem Leibe umgehen und zärtlich mit ihm reden: "Freue dich, Bruder Leib, nunmehr will ich gern deine Wünsche erfüllen, gern eile ich, deinen Beschwerden und deinem Verlangen abzuhelfen." (2Cel 211)

Gebetsgebärden
Mit Recht sagt Thomas von Celano von Franziskus: "Der ganze Mensch war nicht so sehr Beter, als vielmehr selbst Gebet geworden." (2Cel 95) Thomas von Celano will sicher sagen: Bei Franziskus betet alles: Sein Kopf und sein Herz, sein Geist und sein Leib, alle Sinne und Glieder.
Wenn er die Kirche oder ein Kreuz erblickt, verneigt er sich und betet: "Wir beten dich an, Christus - und in allen deinen Kirchen, die in der ganzen Welt sind, und wir preisen dich, weil du durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst hast." (1 Cel45)
"Wo darum nur immer eine Kirche stand, verneigten sie sich, auch wenn sie nicht bei der Kirche selbst waren, sondern sie nur von weitem irgendwie sehen konnten, gegen sie hin tief zur Erde und, mit Leib und Seele ihre Verehrung bezeugend, beteten sie den Allmächtigen an mit den Worten: 'Wir beten dich an,...', so wie der heilige Vater sie gelehrt hatte."
Wenn wir die Quellenschriften näher nach den Gebetsgebärden des Franziskus abfragen, finden wir folgende Formen: Sich an die Brust klopfen; weinen und seufzen; fasten mit allen Sinnen; aufrecht stehen; Augen und Hände zu Gott erheben; schweigen; singen; mit zwei Ästen imaginär Geige spielen zum Lobpreis Gottes; sich vor dem Kreuz verneigen; bis zur Erde; tief zur Erde gebeugt; tanzen oder sich kreuzförmig auf dem Boden ausstrecken mit dem Gesicht zur Erde. Die letztgenannte Gebetsgebärde pflegte auch Klara von Assisi: "Gar oft warf sie sich zum Gebet auf ihr Antlitz nieder, benetzte die Erde mit Tränen und liebkoste sie mit Küssen, so dass es schien, als halte sie stets ihren Jesus in Händen, auf dessen Füße sie ihre Tränen fließen ließ und ihre Küsse aufdrückte." (Leben und Schriften der hl. Klara Nr. 19)


III. Wann beten?

Franziskus würde sicher mit der Bibel sagen: Betet ohne Unterlass. Andererseits nimmt er sich bewusst Zeit für das Gebet. Er unterbricht ganz bewusst die Arbeit oder den Schlaf. Oft betet er halbe Nächte. Es gilt, eine "gute" Zeit für das Gebet zu wählen, "keine Abfallzeit", in der wir müde sind oder nichts anderes mehr beginnen können. Sicher zählt Gott nicht die Minuten oder die Sekunden, die wir für ihn ausdrücklich reservieren, so genannte Stoßgebete sind sogar etwas Wunderbares. Wir dürfen immer wieder auf den Schnellkontakt zu Gott zurückgreifen. Aber auf Dauer ist es uns persönlich und erst recht dem Herrn nicht angemessen, ihn mit Rändern und Resten abzuspeisen. Es gilt ja, mit aller Aufmerksamkeit, mit großer innerer Wachheit zu beten. Von daher dürfen wir es nicht dem Zufall überlassen, wann wir beten. Auch bei Franziskus, der ein sehr spontaner Mensch war, sind die Gebetszeiten rhythmisiert und ritualisiert. Er weiß: Am ehesten gelingt das Gebet, wenn wir täglich und zur selben Zeit beten, konsequent und ausdauernd und doch in Freiheit. Wenn wir uns vornehmen dann zu beten, wenn wir unsere Arbeiten erledigt haben, wird oft nichts daraus. Deshalb ist es sinnvoll vor der Arbeit zu beten oder mitten in der Arbeit. Die Erfahrung lehrt, dass wir dann genau so gut oder sogar noch eher mit der Arbeit fertig werden.
Franziskus lehrt uns, eine echte Beziehung zu Gott braucht wirklich Zeitaufwand. Das ist am Anfang vielleicht nicht einfach, sondern erfordert Willenskraft. Aber eines Tages braucht man sich dann nicht mehr zum Gebet zu zwingen. Der Wunsch danach kommt aus der Tiefe des Herzens. Wichtig ist, gerade für die regelmäßigen Gebete bewusst Zeit einzuplanen. Sonst schleicht sich ein rasches Geplapper oder das Abspulen von einigen vorformulierten Gebeten ein. Eine alte Erfahrung: Die Zeit, die man Gott schenkt, bekommt man zurück, weil einem z.B. nach einem guten Morgengebet der Tag ganz anders von der Hand geht.

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen
Das Leben des Franziskus ist Gebet. Da das Gebet ein Geheimnis des Herzens ist und nur Gott bekannt, können wir seine Echtheit und Wirkkraft nur an den Früchten ablesen. Die Dreigefährten berichten, dass Franziskus so oft er aus der Grotte zu seinen Gefährten zurückkehrte, "in einen andern Menschen verwandelt zu sein" schien (3 Gef 12). Doch diese Verwandlung ist ein Prozess und verlangt viele Schritte. Im Gebet geht dem Franziskus auf, er müsse seine Wertordnung ändern, d.h. er müsse verachten und hassen, was er bisher "fleischlich geliebt und zu besitzen gewünscht habe". Nur so werde er den Willen Gottes erkennen. "Wenn du nachher zu tun beginnen wirst, was dir bisher angenehm und süß erschien, wird es dir unerträglich und bitter sein." (3 Gef 11) Er muss sich von vielem lossagen, wenn er den Willen Gottes erkennen will.
Was hier so abstrakt klingt, wird konkret in seiner Begegnung mit einem Aussätzigen. Vor den Aussätzigen empfindet Franziskus Ekel. Aber diesmal kann er sich Gewalt antun, vom Pferde steigen, dem Aussätzigen ein Geldstück reichen und ihm die Hand küssen. Das Gebet macht den Franziskus auch so stark, dass er sich seinem Vater, der über seinen neuen Weg furchtbar zornig war, stellen kann. Nach dem Prozess mit dem Vater wird es besonders deutlich: Gott ist nun sein eigener Vater. Er kann beten: Vater unser im Himmel.


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