Passionsspiele 2006
Zum dritten Mal hat die Scheinfelder Passionsspielgemeinschaft zu der "Schwarzenberger Passion" eingeladen.
Mit Fotos darüber zu berichten, wird dem Charakter der Schwarzenberger Passion wohl gar nicht gerecht. Denn beim Betrachten der Fotos bleibt man Zuschauer, doch die ganze Inszenierung ist durchdrungen von dem Bemühen, den Zuschauer zu beteiligen: drei Mal wird der Spielort gewechselt, die Zuschauer werden zu Mitgehenden beim Weg Jesu mit dem Kreuz und schließlich in der bemerkenswerten Schlussszene direkt angesprochen. Hier wird ein Transfer des Geschehens von damals-dort nach heute-hier versucht. Nach bewegenden Worten werden die "Zuschauer" wieder hinaus in die Welt geschickt - mit dem Auftrag: "Stiftet Ostern!"
Trotzdem sollen hier nun einige Fotos einen kleinen Einblick geben:
Herr Karl-Heinz Guhr, der zusammen mit seiner Frau Elisabeth die Passionsspiele initiiert hat und leitet, bei der Begrüßung der Gäste.
Schirmherr Erzbischof Dr. Ludwig Schick zu Gast bei der ersten Aufführung am 14. Juli 2006.
Jesus ist alle Wege gegangen - er geht alle Wege mit. - Ein Gedanke aus dem kurzen Grußwort des Erzbischofs von Bamberg.
Jesus mit seinen Jüngern bei der Hochzeit zu Kana.
Die Heilung des Gelähmten.
"Wer von euch ohne Sünde ist..." - Jesus und die Ehebrecherin.
Einzug nach Jerusalem auf einem Esel, begleitet von "Hosianna"-Rufen.
Jesus vertreibt die Händler aus dem Tempel.
Der Hohe Rat beschließt: Dieser Mann muss sterben.
"Dann nicht nur meine Füße..." - Jesus wäscht Petrus die Füße.
Jesus feiert das Letzte Abendmahl mit seinen Jüngern.
Jesus wird abgeführt.
"Noch ehe der Hahn drei Mal kräht..." - Petrus verleugnet Jesus.
Jesus vor Pontius Pilatus.
Zum Tod verurteilt: Jesus nimmt das Kreuz auf sich.
Schlussszene im Elisabeth-Hof des Klosters:
"Ihr habt euch getäuscht, ihr alle, ich bin nicht aus der Welt zu schaffen!" -
"Geht und stiftet Ostern!"
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