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Passionsspiele 2010



Alle vier Jahre wird in Schwarzenberg von der Passionsspielgemeinschaft die "Schwarzenberger Passion" aufgeführt - so also auch heuer im Juli. Bei der Aufführung vom 18. Juli 2010 war mit Erzbischof Dr. Ludwig Schick auch der Schirmherr der Passionsspiele unter den Zuschauern und konnte die Passion Jesu miterleben, die unter der Regie von Frau Ursula-Renate Iwantscheff über 100 Darsteller aus der Region zur Aufführung brachten. Fünf komplett ausverkaufte Vorstellungen zeigen, dass man sich mittlerweile einen Ruf erarbeitet hat und die "Schwarzenberger Passion" immer wieder Menschen an das Geheimnis Jesu heranzuführen vermag.

Wir dokumentieren die Passion 2010 in einigen Bildern:




Am Rande der Aufführung: zwei Studienkameraden treffen sich - Br. Günther Thomys, jetzt Guardian im Kloster Schönau, und Erzbischof Dr. Ludwig Schick.




Der Bamberger Erzbischof begrüßt als Schirmherr die Gäste und bedankt sich für das Engagement der Darstellerinnen und Darsteller.




Der Gelähmte hofft auf Heilung durch Jesus.




Weil Jesus den Gelähmten tatsächlich am Sabbat heilt und dieser seine Bahre trägt, ereifern sich die Schriftgelehrten, sie wollen Jesus aus dem Weg schaffen - die Regie-Anweisung "sich aufregen bis zum Herzinfarkt ohne einen zu kriegen" perfekt umgesetzt.




Jesus erklärt dem Volk, was er eigentlich will: er predigt die Botschaft vom Reich Gottes.




Seine energische Seite erfahren die Händler im Tempel: sie werden von ihm aus dem Haus des Vaters vertrieben.




Beim letzten Abendmahl wäscht Jesus seinen Jüngern die Füße: so sieht das Reich Gottes aus.




Mit einem Kuss verrät Judas seinen bisherigen Hoffnungsträger Jesus von Nazareth - eine Tat, die er später bitter bereut.




Von Pontius Pilatus wird Jesus zu Herodes geschickt - die Schriftgelehrten drängen auf seine Verurteilung zum Tod.




Schließlich ist es Pontius Pilatus, der Jesus zum Tod am Kreuz verurteilt - und sich die Hände in Unschuld wäscht.




Jesus nimmt das Kreuz auf sich - er macht sich auf seinen letzten Weg bis zur Kreuzigungsstätte.




Statt einer Kreuzigungsszene erwartet die Zuschauer bei der "Schwarzenberger Passion" ein ungewohnter Schluss: auch heute noch wird Jesus gekreuzigt, wo Menschen blind sind, wo Menschen ihn verraten, wo Menschen weglaufen - doch er ist nicht aus der Welt zu schaffen. Man hat sich getäuscht...




Und entlassen werden die Zuschauer vom Auferstandenen mit dem Zuruf: "Geht und stiftet Ostern!"





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