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Kloster Werdohl

Auf einen Blick

Das ehemalige Pfarrhaus dient heute als Klostergebäude.
 OFM Conv.

Minoritenkloster
Neustadtstr. 34
58791 Werdohl

Telefon: 02392-8064320
Fax: 02392-182009
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Am Pfingstfest des Jahres 1861 wurde in Werdohl im Landkreis „Märkischer Kreis“ nach etwa 300 Jahren Unterbrechung die erste katholische Messe gefeiert. Im gleichen Jahr war der Priester Heinrich Hardebusch als „Missionspfarrer“ in die sauerländische Kleinstadt, die heute knapp 20.000 Einwohner zählt, geschickt worden, um für die damals 15 katholischen Familien als Seelsorger zur Verfügung zu stehen, aber auch um missionarisch neue Gläubige zu gewinnen. Bereits ein Jahr später, 1862, konnte die heutige Pfarrkirche St. Michael eingeweiht werden. – Im Jahr 2003 wurde die Seelsorge an dieser Kirche von polnischen Franziskaner-Minoriten aus der Danziger Provinz übernommen.

Seit der Strukturreform im Bistum Essen sind die Brüder verantwortlich für die „Pfarrei St. Michael Werdohl-Neuenrade“ mit den Kirchen St. Michael und St. Petrus Canisius in Werdohl-Eveking, zusätzlich übernehmen sie die seelsorgliche Betreuung der Gemeinde St. Mariä Heimsuchung im Nachbarort Neuenrade, die ebenfalls zur Pfarrei gehört. In ihrem Pfarrgebiet sind einige Seniorenheime, ein Krankenhaus, ein Nachbarschaftszentrum und einige Kindergärten, die von den Brüdern seelsorglich mitbetreut werden. Ministrantenarbeit, Schwesternseelsorge, der Kontakt zu einer großen Pfadfindergruppe, eine allmählich entstehende Jugendgruppe und ein neuer Jugendchor runden das umfangreiche Aufgabenfeld der Franziskaner-Minoriten in Werdohl ab. Die Aussage der Brüder im Blick auf die Neustrukturierung der Pfarreien gilt wohl auch für ihr seelsorgliches Tun: „Wir sind ständig in Bewegung!“ Dass dabei das brüderliche Leben nicht zu kurz kommt, dafür sorgen die Treue im gemeinschaftlichen Gebet oder regelmäßige gemeinsame Besinnungstage.

Eine besondere Herausforderung für die Stadt Werdohl ebenso wie für die Pfarrei ist der steigende Ausländeranteil. Heute schon zählt die Stadt fast doppelt so viele Anhänger des Islam (39% der Einwohner) wie Katholiken (22%). Dass derzeit noch zaghafte Begegnungsversuche künftig ausgebaut werden, bleibt zu hoffen.

 
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